Die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit ist von der Art der Arbeit und dem Thema abhängig.

Es lassen sich jedoch grobe Gliederungspunkte festhalten, die in jeder Arbeit gleich sind.

Einleitung

In der Einleitung werden Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit dargestellt. Dies ist ein wichtiger Baustein, da er die Richtung für den weiteren Verlauf der Arbeit vorgibt. Ist die Problemstellung und die Zielsetzung nicht klar, ist es schwierig die Forschungsfrage zu finden und die Forschungsmethode auszuwählen. Ein typischer Fehler, den viele Studierende machen, ist die Einleitung zum Schluss schreiben zu wollen. Davon würde ich abraten! Es muss zunächst Klarheit über Problem und Zielsetzung bestehen.

Theoretische Grundlagen

In diesem Kapitel geht es darum, die später verwendete Theorie im Stand der Forschung darzulegen. Das heißt es erfolgt in den meisten Fällen eine Literaturrecherche und es wird der Stand der Forschung aufgezeigt. Hier wird die Theorie, die später verwendet wird dargelegt und diskutiert.

Methodische Vorgehensweise

Wissenschaftlichen Arbeiten liegt ein Forschungsmethodik zugrunde. Diese wird in diesem Kapitel theoretisch dargelegt und diskutiert. Es wird beispielsweise aufgezeigt, warum eine qualitative oder quantitative Forschungsmethode gewählt wurde und wie diese aufgebaut ist. Bei Literaturarbeiten wird die Vorgehensweise der Literatursuche dargestellt und der weitre Forschungsbedarf aufgezeigt.

Ergebnisdarstellung

An dieser Stelle kommt die Darstellung des Ergebnisses, der den eigenen Forschungsanteil beinhaltet. Hier werden die Resultate der Befragung oder der Experteninterviews zusammengetragen und diskutiert. Dies ist der wichtigste Teil der Arbeit und sicher auch der schwierigste. Wenn allerdings gute Vorarbeit in den oberen Kapiteln geleistet wurde, fügt sich auch dieses Kapitel in den Arbeitsfluss ein.

Fazit und weiterer Forschungsbedarf

Zum Ende der Arbeit werden die Ergebnisse nochmals zusammengefasst dargestellt und diskutiert, Wichtig ist hier, auch Limitationen der eigenen Forschungsarbeit zu nennen und weiteren Forschungsbedarf aufzuzeigen.

Diese fünf Gliederungspunkte stellen natürlich nur einen groben Anhaltspunkt dar und der Teufel liegt wie immer im Detail. Die feinere Untergliederung der oben genannten Punkte ist wichtig und muss ebenso einem roten Faden folgen.