Ihre Disposition ist ein Vertrag mit Ihrem Betreuer. Sie enthält in der Einleitung die wesentlichen Problemstellungen und Ziele der wissenschaftlichen Arbeit. Das heißt, sie behandelt die Relevanz der Arbeit sowie die Forschungsfrage.

Im Hauptteil der Disposition geben Sie einen kurzen Überblick der zu verwendenden Literatur und skizzieren die Vorgehensweise der Forschung. In dem Literaturteil sollten Sie bereits die wichtigsten Definitionen nennen und die Ansätze anderer, wissenschaftlicher Autoren zu den jeweiligen Themengebieten.

Bei Vorgehen der Forschung kommt es darauf an, wie Sie arbeiten wollen, um die Forschungsfrage zu beantworten. Wollen Sie beispielsweise eine Literaturarbeit schreiben, eine empirische, quantitative Forschung durchführen oder qualitativ mit Fallstudien arbeiten. In der Disposition müssen Sie die Forschung noch nicht durchführen, sondern skizzieren, wie Sie vorgehen wollen, damit Sie sich hierüber mit Ihrem Betreuer abstimmen können.

Im Schlussteil sollten Sie einen Ausblick darauf geben, wie Sie die Forschungsfrage beantworten wollen. Hier ist auch Platz für eine Zusammenfassung oder ein Fazit.

Weiterhin sollte in der Disposition ein Zeitplan enthalten sein, der zeigt, wie Sie Ihr „Projekt“ Abschlussarbeit zeitlich planen. Sie wollten genügend Zeit für die Literatursuche und -analyse einplanen, genauso wie für die Durchführung der Forschung.

Den Abschluss der Disposition bildet eine vorläufige Literaturliste, damit sich der Betreuer ein Bild machen kann, ob Sie die richtige Literatur gefunden haben sowie eine vorläufige Gliederung der Arbeit.